Den Staat zur Kasse bitten

14.01.2015

Wer seine Immobilie energetisch saniert, freut sich über eine glänzende Ökobilanz und sinkende Verbrauchskosten. In vielen Fällen wird man überdies vom Staat mit Fördermitteln unterstützt. Clevere Renovierer und natürlich auch Bauherren informieren sich umfassend im Vorfeld über die aktuellen Bedingungen und Möglichkeiten – und lassen sich mit staatlichen Mitteln beim Energiesparen helfen. Wichtig dabei: kompetente Beratung.

Viele Haushalte heizen viel zu viel Geld durch den Schornstein: Etwa drei Viertel der in Deutschland installierten Heizungen entsprechen heute nicht mehr dem Stand der Technik. Das Investieren in eine moderne, hocheffiziente Heiztechnik, am besten intelligent kombiniert mit erneuerbaren Energien, senkt die Verbrauchskosten und schont die Umwelt – eine Win-win-Situation für Geldbeutel und „grünes Gewissen“. Wer seine Immobilie energieeffizient baut oder saniert, kann aber darüber hinaus auch in vielen Fällen mit staatlichen Fördergeldern rechnen: Bei der KfW erleichtern verschiedene Programme mit zinsgünstigen Krediten oder Zuschüssen die Entscheidung für Energieeffizienz und Umweltschutz. Auch die L-Bank, Staatsbank für Baden-Württemberg, hilft mit unterschiedlichen Fördermitteln bei der energetischen Sanierung. Beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) können ebenfalls Zuschüsse für verschiedene Maßnahmen beantragt werden. Um sein persönliches, maßgeschneidertes Sanierungs- und Förderungspaket zusammenzustellen, ist es wichtig, sich bereits im Vorfeld ausreichend über die Möglichkeiten und deren notwendige Voraussetzungen zu informieren und sich kompetent beraten zu lassen.

Geradezu ein „Pflichttermin“ für Bauherren, Kaufwillige und Sanierer ist deshalb die „Haus & Energie“ in der Messe Sindelfingen: Vom 22. bis 25. Januar präsentiert diese Messe in einer eindrucksvollen Gesamtschau das geballte Know-how zur zukunftsfähigen Immobilie. Hersteller, Dienstleister und Handwerksbetriebe bedienen an diesen vier Tagen das komplette Spektrum rund um die Themen Bauen, Finanzieren, Sanieren, intelligente Haustechnik und Wohnen. Gleichzeitig stehen neutrale Beratungsstellen den Besuchern mit all ihrem Wissen zur Seite.
Einen sachkundigen Überblick zum aktuellen Stand bei den Förderprogrammen erhält der Besucher z.B. im umfangreichen Vortragsprogramm auf dem „Forum Haus & Energie 2015“, auch die verschiedenen Möglichkeiten der Sanierung – vom Energiespardach über den Heizungsaustausch bis hin zum „EWärmeG“ – sind hier wichtige Fokusthemen. Individuelle Infos zu Fördermöglichkeiten oder Finanzierung für ein Bau- oder Sanierungsvorhaben gibt es an den Messeständen der Energieberater wie z.B. dem Energieportal Böblingen und verschiedener regionaler Banken.

Seit mehr als drei Jahrzehnten gilt die „Haus & Energie“ als eine der bedeutendsten Messen der Branche in Baden-Württemberg