Guter Start in die Messesaison!

09.03.2016

Für einen lebhaften Auftakt der diesjährigen Messesaison sorgte die 19. Internationale Briefmarken-Börse München, die vom 3. bis 5. März im MOC stattfand.

Dank einer flächendeckenden Werbung und breiter Medienresonanz – u.a. brachten der Münchner Merkur und die Süddeutsche Zeitung größere Berichte – besuchten zahlreiche Briefmarkensammler aus ganz Deutschland und dem Ausland die dreitägige Veranstaltung.

Dementsprechend zufrieden mit den Umsätzen zeigten sich die meisten der rund 70 Anbieter. Neben Briefmarken waren postgeschichtliche und thematische Belege besonders gefragt.

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Bei der Deutschen Post, mit 300 qm der größte Aussteller, zogen die Autogrammstunden mit der bekannten Briefmarkendesignerin Antonia Graschberger das Publikum an. Die Münchner Künstlerin, die 1983 gleich bei der ersten Teilnahme an einem Entwurfswettbewerb siegreich war, schuf u.a. auch die sogenannte Hepburn-Marke, die letztlich nicht verausgabt wurde und mit ihren wenigen erhalten gebliebenen Stücken die größte Deutschland-Rarität nach 1945 ist. Sehr gut lief bei der Deutschen Post alles rund um die „österliche“ Serie „Tierkinder“, zu der es auch ein Grußkartenset gibt, das für Ostergrüße gerne genommen wurde. Von den drei eingesetzten Sonderstempeln wurde der durchlaufende mit der Münchner Frauenkirche am häufigsten abgeschlagen.

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Auf große Besucherresonanz stieß der Vortrag über Folienschäden an Briefmarken, der sachlich über die Problematik informierte und Tipps für die sichere Aufbewahrung gab. Gesucht wurde auch der Expertenrat verschiedener Verbandsvertreter und Briefmarkenprüfer. Im „Briefmarken-Kino“ waren über 80 digitalisierte Sammlungen zu sehen. Sein Wissen vertiefen konnte man auch an den Info-Ständen von 13 Arbeitsgemeinschaften.