Job & Karriere gibt Orientierung

18.04.2011

Baden Württemberg ist nach einer Studie der Prognos AG eine der wichtigsten Wirtschaftsstandorte der Welt. Das dies so bleibt, braucht es Messen wie die vierte Job & Karriere, so Landrat Roland Bernhard in seiner Eröffnungsrede.

Besucher der Messe Sindelfingen konnten am 15. und 16. April 2011 über 100 Berufsbilder von Altenpfleger über CTA Biotechnologie, Ergotherapeut, Graveur, Kaufmann für Dialogmarketing, Multilingual Management Assistant, Stuckateur bis hin zum Umweltechnischen Assistenten und Zimmerer sehen.

Unternehmen wie Allianz, Hewlett Packard oder Lidl zeigten potenziellen Berufssuchenden ihre persönlichen Zukunftsperspektiven.

Rund 50% des Handwerks meldete im April nach einer Information des Baden-Württembergischen Handwerkstages (BWHT) für das erste Quartal gute Geschäfte. Da 28% aller Ausbildungsplätze in Baden Württemberg im Handwerk zu finden sind, freute sich nicht nur Landrat Bernhard über die Präsenz von 8 Innungen und der Handwerkskammer Stuttgart auf der Messe.

Dank des Programms ABba (Ausländische Berufe bilden aus), einer Initiative der IHK Stuttgart und Caritas, konnten 109 Jugendliche aus Haupt- und Realschule mit Migrationshintergrund in den letzten zwei Jahren eine Ausbildung beginnen. 2011 wird dieses Programm unter „Abba Plus“ weitergeführt und stand auf der Job & Karriere Jugendlichen und Interessierten zur Verfügung.

Die angebotenen Workshops waren auf so großes Interesse gestoßen, dass mancher Workshop wie beispielsweise das Seminar zur Potenzialanalyse schon vor Messebeginn bereits ausgebucht war.
Die Möglichkeit eines kostenlosen Checks ihrer Bewerbungsunterlagen, Outfitberatung, Schminkworkshops und Knigge -Seminar nahmen viele Auszubildende gerne an.

Ein weiterer Schwerpunkt der Messe war die Weiterbildung. Dazu präsentierten sich zahlreiche private Weiterbildungsinstitute mit beruflichen Schulzentren aber auch die Studieninformationskampagne „G´scheit studiert“ des Wissenschaftsministeriums Baden-Württemberg. Viel versprechende berufliche Perspektiven eines naturwissenschaftlich-technischen Studiums wie beispielsweise Meteorologie, Medieninformatik, Maschinenbau oder Industrial Design wurden vorstellt.

Die Messe war für jeden ein Gewinn. Sowohl für die ausstellenden Unternehmen, die sich bei potenziellen Bewerbern vorstellen konnten, für Berufssuchende, die sich ein Überblick über bekannte und weniger bekannte Berufe verschafften und auch für Lernbegierige, die die Möglichkeiten der Fort- und Weiterbildung kennen lernen wollten.